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Deutscher Familienverband

Landesverband NRW e.V.

Eric Winnen

 

Zu arbeiten und Familie zu haben, ist heute Wunsch und Wirklichkeit für die meisten Mütter und Väter in Deutschland. Auch für einen Großteil der Kinder ist es selbstverständlich, dass beide Eltern berufstätig sind. Dass aber Mütter und Väter vollzeitnah arbeiten und ähnlich viel Zuwendungszeit für Kinder aufbringen, ist eher eine Seltenheit. Familien mit partnerschaftlichen Arbeitszeiten stehen im Mittelpunkt dieser Studie, und zwar aus Sicht der Kinder.

Wie erleben die Kinder ihre Eltern, die sich die Verantwortung für Kinder genauso teilen wie die Verantwortung, für das Auskommen der Familie zu sorgen? Wie leben und erleben sie ihre Eltern zwischen Familie und Beruf, ihre Arbeitszeiten und ihre Zeit für Familie? Wie erleben sie ihre Mütter und Väter als Bezugspersonen – und wie zufrieden sind sie damit?

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesfamilienministeriums ist das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) diesen Fragen in einem explorativen Forschungsprojekt nachgegangen und hat neue, erfrischende Einblicke gewonnen, die die Debatte um Vereinbarkeit bereichern.

Die in diesem Kurzbericht vorgestellten Erkenntnisse aus Interviews mit Eltern und ihren Kindern machen die Erfahrungswelten der Kinder wie auch die der Eltern anschaulich. Kinder wie Eltern überzeugen in klarer, unmittelbarer Sprache von einer partnerschaftlichen Vereinbarkeit, die zu einem guten Aufwachsen von Kindern und zu stabilen Familien beiträgt. Der Bericht zeigt auch, was Eltern dabei unterstützt, die gewünschte Partnerschaftlichkeit umzusetzen: eine gut funktionierende Ganztagsbetreuung für Schulkinder, flexible Arbeitszeitoptionen über das "Entweder-Oder" von Voll- oder Teilzeitstellen hinaus und finanzielle Unterstützung, damit Zeit für Familie nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt.

Ich nehme diese Ergebnisse als Orientierungspunkte für meine Politik: Alle Kinder sollen gut, mit engen Bindungen zu Müttern und zu Vätern aufwachsen können; Familien müssen in ihrem Zusammenhalt gestärkt werden. Partnerschaftliche Vereinbarkeit braucht die Unterstützung einer fortschrittlichen Familienpolitik.

Liebe Verbandsfreundinnen und Verbandsfreunde,

anlässlich eines Besuches des Bundespräsidenten und seiner Frau in Köln, lud Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Landesvorsitzende des DFV - NRW, Petra Windeck und die leitende Bildungsreferentin des DFV- Bildungsforums, Stefanie Asbeck zum festlichen Empfang ein.

Bei strahlendem Sommerwetter fanden sich 200 geladene Gäste im Historischen Rathaus zu Köln ein, um Frank Walther Steinmeier und Elke Büdenbender zu begrüßen.

Das Bundespräsidentenpaar interessierte sich sehr für die erfolgreiche Integrationsarbeit des Deutschen Familienverbandes NRW im Großraum Köln.

Anbei einige Schappschüsse.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Petra Windeck hat dem WDR letzte Woche ein Interview zum nachfolgenden Thema gegeben und hat den Verband gut präsentiert. Sie können die in der Anlage befindliche mp3 Datei problemlos auf Ihrem Rechner abspielen.

Der Koalitionsvertrag für eine schwarz-gelbe Regierung in NRW soll an diesem Freitag (16.06.2017) vorgestellt werden. Einige Punkte zu den Änderungen bei Kitas und Schulen sind schon bekannt geworden. WDR 2 sprach darüber mit Petra Windeck, Sprecherin des deutschen Familienverbandes und Vorsitzende der Landes-Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände NRW.

Dienstag, 20 Juni 2017 13:22

Engagementkongress NRW

Bürgerschaftliches Engagement fördern – sozialen Zusammenhalt und Demokratie stärken

 

Save the date! Montag, 16. Oktober 2017, 9.30 - 16.00 Uhr, Stadthalle Bad Godesberg, Bonn

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das vielfältige bürgerschaftliche Engagement vor Ort ist ein zentraler Bestandteil einer starken Zivilgesellschaft, fördert den sozialen Zusammenhalt und trägt zu einer lebendigen Demokratie bei. Der diesjährige Engagementkongress NRW nimmt diesen Zusammenhang in den Blick und widmet sich dem Schwerpunktthema „Bürgerschaftliches Engagement fördern – sozialen Zusammenhalt und Demokratie stärken“.

 

Mit dem Engagementkongress NRW hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) in Kooperation mit dem „Kommunen-Netzwerk: engagiert in NRW“ eine Plattform für den landesweiten Erfahrungsaustausch zur lokalen Engagementförderung geschaffen. Im Fokus steht der Wissenstransfer aus der Praxis. Gemeinsam werden anhand von Impulsen,  konkreten Praxisbeispielen sowie im Rahmen von interaktiven Workshops die aktuellen Situationen der lokalen Engagementförderung in NRW diskutiert und Zukunftsstrategien entwickelt.

 

Zielgruppe des Kongresses sind Entscheidungsträger*innen und Expert*innen aus den Verwaltungen, politische Vertreter*innen, lokale Akteure der Engagementförderung, Multiplikator*innen, Wissenschaftler*innen und Interessierte.

 

Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr Herr Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), einleitend einen Impulsvortrag zu Hintergründen, Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen des Zusammenspiels von Engagementförderung und Demokratiestärkung halten wird.

 

Bitte merken Sie sich den 16. Oktober 2017 schon jetzt vor. Eine Einladung mit einem detaillierten Programm sowie der Möglichkeit zur Anmeldung lassen wir Ihnen in Kürze zukommen. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie zeitnah auch auf dem Engagementportal der Landesregierung NRW www.engagiert-in-nrw.de/engagementkongress_NRW.

 

Wir freuen uns, Sie in Bonn persönlich begrüßen zu dürfen!

 

Gerne können Sie diese Information an Ihre Netzwerke weiterleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mareike Lüsebrink

Referentin

 

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Referat 214 Bürgerschaftliches Engagement, Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen,

Bundesfreiwilligendienst

 

Haroldstraße 4

40213 Düsseldorf

Telefon: 0211 / 837 - 2247

 

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www.engagiert-in-nrw.de

www.mfkjks.nrw

 

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Nadine Haßlöwer                          

Projektleiterin

 

Institut für soziale Innovation

 

Opferfelder Str. 22

42719 Solingen

Telefon: 0212/ 230 - 7839

Mobil: 0176 / 1230 7832

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.institut-fuer-soziale-innovation.de

 

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Liebe Freundinnen und Freunde,

in der Rheinischen Post vom 12. Juni 2017 war zu den Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP unter dem Punkt "Familie" folgendes zu lesen:

"Familien mit geringem Einkommen soll eine Erholung in einer anerkannten Einrichtung ermöglicht werden."

Ist das schon der Durchbruch für unsere Forderungen?

Da bis jetzt nicht ersichtlich ist, was genau die künftige Landesregierung in NRW als Erholung für Familien vorgesehen hat, und auch bislang niemand sonst darüber berichtet hat, freuen wir uns noch verhalten, sind aber zuversichtlich, dass Ferien für alle Familien in NRW wieder möglich werden. In den nächsten Wochen wird sich herausstellen, ab welcher Einkommensgrenze die Familienerholung geplant ist, und was mit "anerkannten Einrichtungen" gemeint ist. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden.

Bis es soweit ist, sollten wir noch ein paar Unterschriiften zusammenbekommen, um der Forderung noch etwas Nachdruck zu verleihen.

Wenn Sie die Petition von Fee Linke unterstützen wollen, empfehlen Sie uns doch weiter: Senden Sie den Link zur Petition an Ihre Freund/innen und Bekannten!

https://weact.campact.de/petitions/urlaub-fur-alleinerziehende-und-ihre-kinder-in-nordrhein-westfalen

 

Vielen herzlichen Dank

(Berlin/Freiburg). Das Gerücht hält sich hartnäckig in der Öffentlichkeit: 200 Milliarden Euro werden angeblich jährlich vom Staat für die Familienförderung ausgegeben. „Dabei gibt selbst das Bundesfamilienministerium zu, dass nur 55 Milliarden Euro eine ‚Familienförderung im engeren Sinne‘ sind“, kritisieren der Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes, Siegfried Stresing, und Stephan Schwär, Landesvorsitzender des Familienbundes der Katholiken Baden-Württemberg. „Um Märchen, wie diesen, Fakten entgegen zu setzen, veröffentlichen wir gemeinsam mit dem Familienbund der Katholiken heute einen neuen Erklärfilm. Am Beispiel des Kindergeldes zeigen wir, wie Familienförderung und verfassungsgemäße Steuergerechtigkeit in einen Topf geworfen werden. So wird den Menschen suggeriert, dass Familien bestens vom Staat bedacht werden. Doch das Gegenteil ist der Fall!“

Das Kindergeld ist kein Geschenk vom Staat, sondern eine Erstattung zu viel gezahlter Steuern. Denn laut Verfassung muss das Existenzminimum eines Kindes – genau wie das eines Erwachsenen – steuerfrei gestellt werden. Der Gesetzgeber darf nur dann darauf zugreifen, wenn dieser Eingriff durch ein ausreichend hohes Kindergeld kompensiert wird. Das ist bisher nicht der Fall.

Weniger als die Hälfte des gezahlten Kindergeldes dient heute tatsächlich der Familienförderung. Der Rest ist schlichtweg die „Rückgabe von Diebesgut“ – also zu viel bezahlter Steuern –,  wie es der Hessische Landesrichter Dr. Jürgen Borchert einmal nannte. Verkauft wird das Kindergeld allerdings, als würden Familien vom Staat reich beschenkt.

„Wirkliche Steuergerechtigkeit kann nur entstehen, wenn das Kindergeld mindestens die steuerliche Wirkung des Kinderfreibetrags beim Spitzensteuersatz erreicht, das heißt, auf mehr als 300  Euro angehoben wird“, so Stresing und Schwär. Dieser Betrag würde allen Familien monatliche Steuergerechtigkeit garantieren und Kinder aus einkommensschwächeren Familien vor Armut schützen. 

Mit dem neuen Erklärfilm bietet der Deutsche Familienverband Wählern die Möglichkeit, vor den anstehenden Bundestagswahlen Zusammenhänge und Fakten zu verstehen, statt gern erzählten Märchen aufzusitzen.

 Weitere Erklärfilme des DFV unter elternklagen.de oder auf Youtube: „beitragsfreie“ Krankenversicherung und Kampagne für familiengerechte Sozialversicherungsbeiträge 

NRW Fortschrittskolleg GROW „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“
 
5. Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung 10. Juli 2017, Köln
 
 
Versorgungslandschaften
 
13.30 Uhr Ankommen

14.00 Uhr Begrüßung

               Prof. Dr. Susanne Zank, Sprecherin des NRW Fortschrittskollegs GROW, Dekanin der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

14.10 Uhr Vorstellung der Themenforen

14.30 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr 2 parallele Themenforen

               A. Saskia Bordne, Doktorandin im NRW Fortschrittskolleg GROW: „Erfassung von Lebensqualität als Outcome in der stationären geriatrischen Rehabilitation“

                   Bernadette Groebe, Doktorandin im NRW Fortschrittskolleg GROW: „Sprechen über Sterben, Tod und die Endlichkeit des Lebens – Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag“

              

               B. Ralf Tebest, Doktorand im NRW Fortschrittskolleg GROW: „Die Rolle lokaler Berater*innen bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Migrationshintergrund und ihrer

                  Angehörigen in Krefeld“

                  Jaroslava Zimmermann, Doktorandin im NRW Fortschrittskolleg GROW: „Organisationsbezogene Einflussfaktoren der Pflegequalität am Beispiel von Stürzen in stationären

                  Pflegeeinrichtungen“

16.45 Uhr Pause

17.00 Uhr Perspektivvortrag: „Zukunftsmodelle der Versorgung“

               Prof. Dr. Holger Pfaff, Direktor des Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Universität zu Köln

17:30 Uhr Ausklang und Netzwerken bei Fingerfood
 

Veranstaltungsort IN VIA Zentrum, Stolzestraße 1a, 50674 Köln (Wegbeschreibung ist als Anhang beigefügt.)

Kontakt Dr. Konstanze Arp, Geschäftsführerin des NRW Fortschrittskollegs GROW Tel. 0221 - 470 1182 │ Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Berlin). Die Kampagne des Deutschen Familienverbandes (DFV) für ein Wahlrecht ab Geburt bekommt internationale Unterstützung. „Wir sind stolz, die ‚Kinderlobby Schweiz‘ als Partner für ‚Nur wer wählt, zählt!‘ gewinnen zu können“, erklärt DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh. „Gemeinsam wollen wir uns dafür stark machen, dass sich die Politik konsequenter auf Familien, Kinder und deren Bedürfnisse fokussiert. Das Wahlrecht ab Geburt, bei dem Eltern treuhänderisch die Stimmabgabe übertragen wird, bis die Kinder die Wahlmündigkeit erlangen, ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

„Auch in der Schweiz bedeutet die Entscheidung, eine Familie zu gründen, heute ein Risiko“, sagt Thomas Handschin vom Vorstand der Kinderlobby. „Befristete Arbeitsplätze und hohe finanzielle Belastungen machen den Familien das Leben schwer. Dazu kommt die fehlende politische Repräsentation einer ganzen Generation – und zwar der minderjährigen Kinder. Bisher haben sie kein Recht – auch nicht durch die Eltern –, an der Gestaltung unserer Demokratie und damit der Zukunft unserer Gemeinschaft mitzuwirken. Das muss sich dringend ändern!“

Ein Wahlrecht ab Geburt würde Familien und ihre Bedürfnisse sichtbar machen. Es würde dazu führen, dass Parlamente ihre Gesetze endlich familiengerechter ausgestalten. Das käme letztendlich allen Bürgern zu Gute. „Demografie ist schließlich nicht nur eine Frage der Überalterung der Gesellschaft, sondern auch des Potenzials, das mit den jungen Generationen heranwächst“, so Zeh und Handschin. „Wir dürfen die Jungen nicht abhängen! Um eine wirklich zukunftsfeste Gesellschaft zu schaffen, müssen Kinder und Jugendliche in den Wahlprozess einbezogen werden.“

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich habe gerade die Petition 'Keine Familie zurück lassen - Urlaub für alle Kinder und Eltern in Nordrhein-Westfalen!' unterschrieben und würde mich sehr freuen, wenn ihr auch mitmacht.

Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen: > Zur Petition! <

 

Vielen Dank!

Nlkel klein(Berlin). „Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eine wichtige Errungenschaft unserer Demokratie. Doch auch 60 Jahre nachdem das Gleichstellungsgesetz auf den Weg gebracht wurde, muss jeder Bürger an der Umsetzung mitwirken“, fordert die Vizepräsidentin des Deutschen Familienverbandes (DFV), Petra Nölkel. „Es hat seit 1957 vieler Auseinandersetzungen und Nachbesserungen bedurft, um Frauen vor dem Gesetz tatsächlich besser zu stellen.“

Noch heute werden Rollenbilder instrumentalisiert – auch im politischen Kontext. Da wird schnell eine „Rabenmutter“ aus einer berufstätigen Frau mit Kindern oder ein „Heimchen am Herd“ aus einer Mutter, die ihr Kind in den ersten Lebensjahren zu Hause betreuen will. „Von Gleichberechtigung sind wir beim Thema Familie und vor allem bei der Kinderbetreuung noch weit entfernt“, so die DFV-Vizepräsidentin. „Damit sich das ändert, setzen wir uns dafür ein, dass Familien ihr gewünschtes Lebensmodell leben können. Sie brauchen dafür verbindliche Rahmenbedingungen: Eine echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung, finanzielle Sicherheit und ebenso einen Familien-TÜV, der Gesetze und Verordnungen mit Blick auf etwaige Benachteiligungen von Familien auf den Prüfstand stellt.“

Bisher wird die Leistung von Familien nicht angemessen anerkannt. Schlimmer noch: Sie werden doppelt zur Kasse gebeten. Zum Beispiel in den Beiträgen zur Sozialversicherung. Obwohl Eltern mit der Erziehung ihres Nachwuchses bereits einen generativen Beitrag in die Sozialversicherung leisten, werden sie auch finanziell herangezogen. Und zwar so, als hätten sie diese Kinder nicht. Der DFV fordert mit seiner bundesweiten Kampagne „Wir jammern nicht, wir klagen!“ deshalb Kinderfreibeträge in den Sozialversicherungen. „Auch das ist letztlich ein Gleichstellungsthema“, betont Petra Nölkel. „Beitragsgerechtigkeit ist geschlechtergerecht, weil berufstätige Mütter und Väter gleichermaßen entlastet werden. Und sie ist familienformneutral, denn es spielt keine Rolle, ob die Eltern verheiratet, unverheiratet oder alleinerziehend sind.“ 

 

Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.

 

Deutscher Familienverband e.V. • Bundesgeschäftsstelle • Herausgeber: Bundesgeschäftsführer Sebastian Heimann
Seelingstr. 58 • 14059 Berlin • Tel: 030 - 30 88 29 60
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